Hilfe bei Brustkrebs

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung der Frau. Brustkrebs entsteht, wenn sich das Erbgut verändert. Diese Veränderung bewirkt, dass eine Brustkrebszelle die Fähigkeit verliert, sich kontrolliert zu teilen und sich dadurch unbegrenzt vermehrt. Im Laufe der Zeit führt dies zu Knoten und Wucherungen im Brustgewebe. Es gibt viele Gründe für die Veränderungen des Erbguts – dazu zählen genetische Faktoren, das Alter, hormonelle Einflüsse und Lebensstilfaktoren (siehe Prävention und Risikofaktoren). In manchen Fällen kommt es auch ohne erkennbaren Grund zu den gefährlichen Veränderungen.

Erste Anzeichen von Brustkrebs

Viele Frauen mit Brustkrebs im frühen Stadium empfinden keine Schmerzen. Wichtige Anzeichen für Brustkrebs können tastbare Knoten in Brust und Achselhöhle, eine veränderte Form oder Größe der Brust, Absonderungen von klaren oder blutigen Flüssigkeiten von der Brustwarze oder gerötete oder schuppende Brusthaut sein.

Behandlung

Die Behandlung von Brustkrebs wird maßgeblich durch die Art des Brustkrebses und seiner bisherigen Ausbreitung bestimmt. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für die Brustkrebspatientinnen, die Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und Antihormontherapie umfassen. Eine Operation, bei der der Tumor aus der Brust entfernt wird, erfolgt in jedem Fall (siehe Operationen/weitere Eingriffe). Heutzutage erhalten viele Frauen auch bereits vor der Operation eine medikamentöse Behandlung, die zum Ziel hat, den Krebs in seiner Größe zu verkleinern oder ganz zum Verschwinden zu bringen (siehe Arzneimittel-Studien, siehe innovative Wirkstoffe).

Prävention

Für viele betroffene Frauen ist es wichtig zu wissen, was sie selbst tuen können, um die Heilung zu unterstützen und das Risiko für einen Rückfall einzudämmen. Gut für den Körper und den Krankheitsverlauf ist zunächst alles, was zu einem gesunden Lebensstil gehört: ein normales, Körpergewicht, Rauchverzicht, abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und kein oder nur wenig Alkoholkonsum (siehe Lebensstil und Ernährung, siehe alternative und ergänzende Maßnahmen)